
Convergence
Die extraordinĂ€re Jazzstimme von Malia trifft auf die Sound-Eskapaden des Schweizers Boris Blank, der sich bislang noch nie fĂŒr jemand Anderen als seinen kongenialen Partner Dieter Meier und ergo fĂŒr Yello an Notenblatt und Mischpult gesetzt hat. Yello waren, wir erinnern uns gern, diejenigen, mit denen sich das Jahrzehnt hedonistischen Synthetik-Pops, also die Achtziger, stilvoll halbwegs anstĂ€ndig ĂŒberleben lieĂ.
Das Ergebnis ist ganz und gar erstaunlich: Noch nie (auĂer vielleicht bei ihrem ersten Hitsong âYellow Daffodilsâ) sang die wunderbare Malia derart lasziv und Nightclub-tauglich, so frivol und gleichsam ladylike gegurrt; Und noch niemals hat sich Boris Blank so innig auf eine Stimme eingelassen oder origineller sein fast schon ungeheuerliches Sound-Repertoire aus drei Jahrzehnten Yello ausgemistet, runderneuert, aufpoliert und ĂŒberraschender denn je zum Einsatz gebracht. Die unzĂ€hligen, oft kaum drei Sekunden langen Erinnerungen an die GroĂtaten des Schweizer Duos, sie schauen oft nur blitzschnell um die Ecke, so wie die Comicfigur Jerry dies tut um zu gucken, ob Kater Tom in der NĂ€he ist.
So smooth & mellow hĂ€tte Blank seinen Partner Dieter Meier zu dessen sprödem Sprechgesang nie und nimmer begleiten können, so viel Freiraum fĂŒr ihre Stimme hat Malia sich kaum jemals zuvor erarbeitet. Mit âTurnerâs Shipâ adaptieren sie plötzlich afrikanische Rhythmik (und sogar Sprache), âCelestial Echoâ ist so etwas wie Electro Pop zum FrĂŒhstĂŒck nach dem Chill Out und die hier verewigte Version von âFeverâ sucht im Meer der wirklich vielen Coverversionen dieses unsterblichen Titels noch nach Konkurrenz. Wie Malia und Blank das Tempo wie eine lange DĂŒnung stets nur leicht anziehen oder ausbremsen, wie beide sich ein schon beim ersten Versuch total selbstverstĂ€ndlich klingendes Klang-Universum geschaffen haben, ist technisch meisterhaft und â noch viel wichtiger â emotional vom ersten bis zum letzten Moment berĂŒhrend. KĂŒhl nĂ€mlich klingt es, anders als die Musik von Yello, nur auf den ersten, flĂŒchtigen Blick. Schade nur, dass Boris Blank irgendwann mal geschworen hat, keine LivebĂŒhne zu besteigen. Gehen Sie in sich, Herr Blank!
VĂ 24.01.2014
Tracklist:
Seite A
- Celestial Echo 4:09
- Embraceable Moon 4:10
- I Feel It Like You 3:40
- Touching Ghosts 3:21
- Claire Cadillac 3:12
- Raising Venus 4:40
Seite B
- Fever 3:28
- Smouldering Ashes 3:56
- Magnetic Lies 4:01
- Tears Run Dry 3:42
- Turner's Ship 6:42
Die extraordinĂ€re Jazzstimme von Malia trifft auf die Sound-Eskapaden des Schweizers Boris Blank, der sich bislang noch nie fĂŒr jemand Anderen als seinen kongenialen Partner Dieter Meier und ergo fĂŒr Yello an Notenblatt und Mischpult gesetzt hat. Yello waren, wir erinnern uns gern, diejenigen, mit denen sich das Jahrzehnt hedonistischen Synthetik-Pops, also die Achtziger, stilvoll halbwegs anstĂ€ndig ĂŒberleben lieĂ.
Das Ergebnis ist ganz und gar erstaunlich: Noch nie (auĂer vielleicht bei ihrem ersten Hitsong âYellow Daffodilsâ) sang die wunderbare Malia derart lasziv und Nightclub-tauglich, so frivol und gleichsam ladylike gegurrt; Und noch niemals hat sich Boris Blank so innig auf eine Stimme eingelassen oder origineller sein fast schon ungeheuerliches Sound-Repertoire aus drei Jahrzehnten Yello ausgemistet, runderneuert, aufpoliert und ĂŒberraschender denn je zum Einsatz gebracht. Die unzĂ€hligen, oft kaum drei Sekunden langen Erinnerungen an die GroĂtaten des Schweizer Duos, sie schauen oft nur blitzschnell um die Ecke, so wie die Comicfigur Jerry dies tut um zu gucken, ob Kater Tom in der NĂ€he ist.
So smooth & mellow hĂ€tte Blank seinen Partner Dieter Meier zu dessen sprödem Sprechgesang nie und nimmer begleiten können, so viel Freiraum fĂŒr ihre Stimme hat Malia sich kaum jemals zuvor erarbeitet. Mit âTurnerâs Shipâ adaptieren sie plötzlich afrikanische Rhythmik (und sogar Sprache), âCelestial Echoâ ist so etwas wie Electro Pop zum FrĂŒhstĂŒck nach dem Chill Out und die hier verewigte Version von âFeverâ sucht im Meer der wirklich vielen Coverversionen dieses unsterblichen Titels noch nach Konkurrenz. Wie Malia und Blank das Tempo wie eine lange DĂŒnung stets nur leicht anziehen oder ausbremsen, wie beide sich ein schon beim ersten Versuch total selbstverstĂ€ndlich klingendes Klang-Universum geschaffen haben, ist technisch meisterhaft und â noch viel wichtiger â emotional vom ersten bis zum letzten Moment berĂŒhrend. KĂŒhl nĂ€mlich klingt es, anders als die Musik von Yello, nur auf den ersten, flĂŒchtigen Blick. Schade nur, dass Boris Blank irgendwann mal geschworen hat, keine LivebĂŒhne zu besteigen. Gehen Sie in sich, Herr Blank!
VĂ 24.01.2014
Tracklist:
Seite A
- Celestial Echo 4:09
- Embraceable Moon 4:10
- I Feel It Like You 3:40
- Touching Ghosts 3:21
- Claire Cadillac 3:12
- Raising Venus 4:40
Seite B
- Fever 3:28
- Smouldering Ashes 3:56
- Magnetic Lies 4:01
- Tears Run Dry 3:42
- Turner's Ship 6:42
Original: $34.88
-65%$34.88
$12.21Description
Die extraordinĂ€re Jazzstimme von Malia trifft auf die Sound-Eskapaden des Schweizers Boris Blank, der sich bislang noch nie fĂŒr jemand Anderen als seinen kongenialen Partner Dieter Meier und ergo fĂŒr Yello an Notenblatt und Mischpult gesetzt hat. Yello waren, wir erinnern uns gern, diejenigen, mit denen sich das Jahrzehnt hedonistischen Synthetik-Pops, also die Achtziger, stilvoll halbwegs anstĂ€ndig ĂŒberleben lieĂ.
Das Ergebnis ist ganz und gar erstaunlich: Noch nie (auĂer vielleicht bei ihrem ersten Hitsong âYellow Daffodilsâ) sang die wunderbare Malia derart lasziv und Nightclub-tauglich, so frivol und gleichsam ladylike gegurrt; Und noch niemals hat sich Boris Blank so innig auf eine Stimme eingelassen oder origineller sein fast schon ungeheuerliches Sound-Repertoire aus drei Jahrzehnten Yello ausgemistet, runderneuert, aufpoliert und ĂŒberraschender denn je zum Einsatz gebracht. Die unzĂ€hligen, oft kaum drei Sekunden langen Erinnerungen an die GroĂtaten des Schweizer Duos, sie schauen oft nur blitzschnell um die Ecke, so wie die Comicfigur Jerry dies tut um zu gucken, ob Kater Tom in der NĂ€he ist.
So smooth & mellow hĂ€tte Blank seinen Partner Dieter Meier zu dessen sprödem Sprechgesang nie und nimmer begleiten können, so viel Freiraum fĂŒr ihre Stimme hat Malia sich kaum jemals zuvor erarbeitet. Mit âTurnerâs Shipâ adaptieren sie plötzlich afrikanische Rhythmik (und sogar Sprache), âCelestial Echoâ ist so etwas wie Electro Pop zum FrĂŒhstĂŒck nach dem Chill Out und die hier verewigte Version von âFeverâ sucht im Meer der wirklich vielen Coverversionen dieses unsterblichen Titels noch nach Konkurrenz. Wie Malia und Blank das Tempo wie eine lange DĂŒnung stets nur leicht anziehen oder ausbremsen, wie beide sich ein schon beim ersten Versuch total selbstverstĂ€ndlich klingendes Klang-Universum geschaffen haben, ist technisch meisterhaft und â noch viel wichtiger â emotional vom ersten bis zum letzten Moment berĂŒhrend. KĂŒhl nĂ€mlich klingt es, anders als die Musik von Yello, nur auf den ersten, flĂŒchtigen Blick. Schade nur, dass Boris Blank irgendwann mal geschworen hat, keine LivebĂŒhne zu besteigen. Gehen Sie in sich, Herr Blank!
VĂ 24.01.2014
Tracklist:
Seite A
- Celestial Echo 4:09
- Embraceable Moon 4:10
- I Feel It Like You 3:40
- Touching Ghosts 3:21
- Claire Cadillac 3:12
- Raising Venus 4:40
Seite B
- Fever 3:28
- Smouldering Ashes 3:56
- Magnetic Lies 4:01
- Tears Run Dry 3:42
- Turner's Ship 6:42













